Sie sind hier: SPD-Kalletal aktuell
Montag, 22. März 10 um 08:32

SPD Kalletal setzt auf bewährten Vorstand

Rubrik: Gemeindeverband

Von: Erhard Arning


Schon bei der Begrüßung der Delegierten zeigte sich Manfred Rehse, Chef des Kalletaler SPD Gemeindeverbandes, ausgesprochen zufrieden: Alle eingeladenen 47 Delegierte der Kalletaler SPD Ortsvereine hatten den Weg zum Gemeindeparteitag gefunden. Und als Versammlungsleiter Erhard Arning das Ergebnis der Wahl zum Vorsitzenden der Kalletaler SPD für die nächsten 2 Jahre verkündete, ließ es sich an seiner Mimik offen ablesen: Freude und Stolz. Die Genossen hatten ihn soeben in geheimer Wahl ohne Gegenstimme als Vorsitzenden wiedergewählt. Zuvor hatte er Gisela Möller nach 17-jähriger Tätigkeit als Kassiererin mit Worten des Dankes verabschiedet. "Gisela, die Finanzen der SPD waren bei Dir immer in guten Händen.“

Den Vorstand komplettieren Anne Slotta und Onno Wörmann als Stellvertreter. Als Kassiererin bzw. Schriftführerin amtieren in Zukunft Christine Heidsiek und Marei Weddy-Poenicke. Zu Beisitzern wurden Vera Johanning, Jürgen Voges, Petra Fecke und Andre Bierbaum gewählt.

Das Hauptreferat des Abends hielt Jürgen Berghahn, Landtagskandidat im lippischen Norden und Osten. Jürgen Berghahn hat eine Ausbildung als Elektroinstallateur, wurde Betriebsratsvorsitzender bei Schieder-Möbel und engagiert sich heute in der Weiterbildung für Arbeitnehmer. Politisch engagiert er sich im Rat der Stadt Blomberg.

Berghahn kritisierte insbesondere die Klientelpolitik von Schwarz-Gelb. Steuergeschenke an Hotelkonzerne und Millionenerben zeigten deutlich, wem sich die Regierungsparteien verpflichtet fühlen. Dazu passe die Ablehnung von Mindestlöhnen für Arbeitnehmer. Berghahn: “Der Lohn muss zum Leben reichen.“ Und zur Hartz-IV Diskussion: “Die Sozialschmarotzer sind in erster Linie nicht die Hartz-IV-Bezieher, sondern die Steuerflüchtlinge nach Lichtenstein.“ In Düsseldorf will sich Berghahn insbesondere für den Erhalt eines leistungsfähigen Schulangebots auf dem Lande einsetzen. „Trotz des Rückgangs der Schülerzahlen müssen wir wohnbereichsnahe Schulen schützen. Mit der CDU und Frau Sommer ist das nicht zu erreichen.“